Brochkogel Nordwand

Michi und mich lockte das schöne Wetter, um noch eine Skitour zu machen. Normal berichte ich nicht über Skitouren, da es genug Seiten im Internet gibt. Aber diese Tour gefiel und so gut, das man sie erwähnen muss. Unser Ziel wäre eigentlich die Wildspitz Nordwand gewesen, aber hier waren ca200 Leute Richtung Gipfel am Weg. So entschlossen wir uns kurzer Hand für die Brochkogel Nordwand. Michi und ich kletterten eine eher seltenere Variante. Den unteren Teil der Wand im Eis und den oberen im Fels. Auf alle Fälle war es die richtige Entscheidung, denn wir waren nur zu viert am Gipfel. Fazit Hammer Tag mit Hammer Wetter.

Gelbe Kannte Burschlwand

Schön langsam juckt es wieder unter den Fingern zum Felsklettern.  Die Wahl viel auf die gelbe Kannte an der Burschlwand 6b. Keine Leute und perfekter Gripp. Kletterherz was willst du mehr! Es war wieder a super Tagl mit’n Andi.

Eisklettern Kanada

Die Idee endstand letztes Jahr beim Eisklettern in Ostirol. Im Sommer buchten wir die Flüge, und ab dann hieß es warten. Endlich war Jänner, und es geht los. Mit von der Partie war Hangl Sen, Hangl Jun, Joggl, Stanzi, Jürgen und meine Wenigkeit. Wir starteten vom Innsbrucker Flughafen nach Frankfurt, und von dort direkt nach Calgary. Unsere Unterkunft war in Canmore, eine Autostunde von Calgary entfernt. Am ersetn Tag entschlossen wir uns alle gemeinsam zum einpickeln im Johnson Canyon. Hier kletterten wir mehrere Eisfälle bis WI6. Es war ziemlich kalt und so musste was in der Sonne her. Weeping Wall war das Zauberwort. Eisklettern in der Sonne. Ungewöhnlich aber angenehm bei den Temperaturen. Wir kletterten right Hand WI5. Auf Grund der Lawinengefahr und des vielen Schnee, blieb uns der obere Teil verwehrt. Wir wollten Benni Jun. die lebende Schneefräße vorausschicken, aber auch ihm war der Schnee zu tief. Am dritten Tag ging es nach Kananaski. Benni Jun. und ich suchten uns den Moonlight WI 4 bis 5 aus. Er stellte sich als äußerst hart, spröde und hartnäckig heraus. Immer wieder Lawinengefahr, sprödes und hartes Eis begleitete uns den ganzen Tripp. Zum ausklettern, kletterten Benni und ich noch den Chantilly WI3+. Super lässiger Gully. Am nächsten Tag musste wieder etwas in der Sonne her. Benni und ich suchten uns den Cascade Fall WI3+ 300m aus. Jürgen und Stanzi hatten auch genug von der Kälte und schlossen sich uns an. Trotz -18Grad hatten wir angenehme Temperatur in der Sonne. Es war Genuss pur. Der Eisfall war einer der Schönsten bei unserem Klettertripp. Am fünften Tag kletterten wir den Professorfall WI4+ 240m. Der Zustieg war 7km die sich aber rentiert haben. Auch der gefiel uns Hammermässig. Sechster Tag: Das Ziel war der Guinnes Gully WI4+ 240m. Kurzer Zustieg aber knüppelhartes Eis. Sechs Klettertage am Stück zehrten langsam, und so legten wir einen Pausetag ein. Den Pausetag verbrachten wir in Banff mit Bier und Steak. Halbwegs ausgeruht fuhren wir am nächsten Tag ins Ghost Valley. Stanzi, Jürgen, Joggel und ich zog es zum SocererWI5 200m. Auch hier hatten wir einen langen Zustieg. Hier ist ursprüngliches Canada, Wildnis pur. Auch der Eisfall war sehr beeindruckend. Am zweiten Klettertag kletterten wir etwas mit kürzerem Zustieg Namens Urse Hole WI5 300m. Leider war hier mehr Schneestapfen angesagt, als Eisklettern. Dritter Tag. Heute kletterte ich mit Benni jun. den Carlsberg Colum WI5 150m. Ich kann nur Berichten wieder eine super Linie. Am vierten Tag flogen wir eine Runde mit dem Hubschrauber, und danach maschierten wir in das Bow Valley zu den Bear Spirit Ice Curtains Eisfällen, bis WI5. Am fünften Tag musste ich leider wegen einer Erkältung aussetzen. So blieb mir das Ghost Valley Süd verwehrt. Am sechten und letzten Klettertag raufte ich mich auf und hängte mich den Hangls an. Benni Jun. hatte im Netz einen Eisfall mit kurzen Zustieg in einer Schlucht gefunden. Tokkum Pole WI5+ im Marble Canyon. Er war wirklich das Sahnehäupchen am lezten Klettertag. Einfach Genial! Mein Fazit zu Canada: einfach Geil! Man sollte nicht zu schnell Autofahren, denn das ist Teuer. Vegetarier habens hart! Und lange Zustiege dürfen einen nicht Abschrecken. Es wird auch einen Bericht auf der Hangel Seite geben. http://bloggercoming.blogspot.com/ Ein besonderer Dank gilt meinem Sponsor Stubaisports für das Material, Jürgen und Stanzi für die Organisation. Es war wirklich ein Super Tripp mit coolen Leuten!!!

     

 

Eisklettern Kaunertal Wolfskehre

Heute war ich mit Benni Jun. unterwegs im Kaunertal. Der Sen. hat uns den Tipp Wolfskehre geben. Im Topo steht einer der schönsten Eisfälle im Kaunertal. Es hat sich bestätigt. Wir waren beide begeistert. Das Eis war manchmal recht dünn, aber im großen und ganzen perfekt zu klettern. Der Fall verdient 10 von 10 Sterne. Es war auf alle Fälle a Hammer Tagl mit’n Benni.  

10 Sterne

Lange ist es her, das ich mit Andi unterwegs war. Um so größer ist die Freude das er wieder einmal für’s Eis motiviert ist. Wegen der Lawinengefahr viel unsere Wahl auf die 10 Sterne im Kaunertal. Man sieht auch im ganzen Tal einige Lawinenabgänge. Als der Schock über die hohe Maut (24EU) vorbei war, freuten wir uns auf das Eis. Der Fall selber ist eigentlich gut kletterbar. Bei den Ausstiegen wäre der eine oder andere Friend fein gewesen, denn man klettert oft 5-7 Meter im Fels. Und das bei jeder Seillänge. Ab der 5.SL ist ziemlich viel Schnee Einschluss im Eis. Um nicht den Lawinenhang am Ausstieg Queren zu müssen, entschieden wir uns für abseilen. Eine unter dem Schnee versteckte scharfe Kannte setzte meinem Seil ziemlich zu. Wir schauten nicht schlecht als wir das Seil abzogen. Auf alle Fälle war’s a super Tagl mit’n Andi, und ich freue mich schon auf das nächste mal.

Heiß auf Eis

Am Wochenende war ich mit Berni Kathrein und Hangl Jun. unterwegs im Eis. Samstag stand auf unserer Liste das Pitztal. Nach dem Motto schauen was geht, fuhren wir los. Jedoch die Realität holte uns schnell ein, und so landeten wir in der Taschachschlucht. So ging es leider auch vielen anderen. Anstellen war angesagt. Am nächsten Tag starteten Benni und ich ins Kaunertal. Auch hier ist alles erst beim wachsen. Im Internet lasen wir das der Markbach machbar ist. Das Eis war auch hier mehr Mau wie Wau. Wir konnten nur die Kurzen Eisschrauben verwenden, und der Fall war ziemlich nass. Aber nichts desto trotz, waren es zwei super Tagln mit die Mander.

Das neueste vom Halltal


In letzter Zeit beschäftigte ich mich wieder mit dem Drytooling Gebiet Haller Dom. Es kamen Neue Linien dazu, und ich konnte auch alte Projekte klettern. Herausgekommen sind Nordwandratte M8-, Joe Black M8+, Enigma M8 und Pandora M9-.

Giant

Das neueste vom Giant. Rubl und ich waren wieder einmal fleißig beim Putzen im Giant.                

Fontainebleau

Lange hat es gedauert bis es auch mich einmal nach Bleau verschlagen hat. Es schreckte mich immer die lange Anreise ab. Jedoch jetzt in den Herbstferien hatte Robi auch frei, und so ging es los. Wir waren auf dem Campingplatz Musadiere einquartiert. Als wir im erstem Gebiet waren, hat es mir auf gut Tirolerisch den Vogel ausi kaut. Wir waren total überfordert mit dem Überpotential an Boulderblöcken. Aber ich kann nur sagen hier gibt es alles was ein Boulderherz begehrt. Man muss es einfach gesehen haben. Wir kletterten zahlreiche Boulder bis 7a+. Eines steht fest, wir kommen wieder.